Über Limmud Wien  

 

 

Was bedeutet Limmud?

Limmud entstand vor über 30 Jahren in Großbritannien aus einem Bedürfnis nach Weiterbildung und hat seitdem nicht aufgehört zu wachsen; mittlerweile nehmen über 40.000 Menschen weltweit teil. Das Lernen (Hebräisch: Limmud) und Reflektieren über jüdisches Leben in all seiner Vielfalt stehen bei diesen Veranstaltungen im Fokus. Eine Grundphilosophie von Limmud ist, dass alle Teilneh-menden etwas lernen werden, aber auch etwas beibringen können. Dieser Austausch regt das Publikum zum Diskutieren an und ermutigt alle, sich trotz ihrer Differen-zen mit Respekt zu begegnen.

 

Was macht Limmud in Wien?

In Wien wird Limmud seit 2011 von einem generationsübergreifenden Team mit internationalen Wurzeln organisiert. Jedes Jahr findet Limmud hier als eintägiges Festival statt und verleiht der jüdischen Identität Wiens ein Gesicht. Dazu eingeladen sind sowohl jüdische als auch nichtjüdische Neugierige. 

 

Wie sieht Limmud Wien aus?

Der Tag wird von einem vielfältigen Programm bestimmt; es werden etwa 40 verschiedene Vorträge und Workshops angeboten. Von israelischem Tanz über Buchvorstellungen, koschere Weinverkos-tungen und interreligiösen Dialogen bis hin zu Klezmer und einem abschließenden Jazzkonzert ist die Bandbreite der vorgestellten Themen so divers wie das Publikum. Zwischen den einzelnen Programmpunkten sind Pausen vorgesehen. Diese lassen sich optimal nut-zen, um neue Kontakte zu knüpfen und Diskussionen am Buffet weiterzuführen. 
 

Die Atmosphäre bei Limmud ist von Offenheit und Toleranz geprägt, hier begegnen sich alle auf Au-genhöhe - unabhängig von ihrer Nationalität, religiösen Herkunft und politischen Gesinnung. Besonders wichtig zu betonen ist, dass Limmud selbst nie eine politische oder religiöse Agenda ver-folgt und sich als ein Forum der Verständigung und des Lernens voneinander versteht.

 

Alle Limmud-Veranstaltungen sind unabhängig und werden von freiwillig Helfenden organisiert und umgesetzt.
Auch die Vortragenden engagieren sich ausschließlich ehrenamtlich. Obwohl die Kosten für Limmud im Vergleich zu ähnlichen Events niedrig sind, müssen alle finanziel-len Mittel durch Sponsoren, Spenden und Eintrittsgebühren aufgebracht werden.